Stefan Eckerts Grundsatz lautet, dass kein Tier für die Gewinnung seines Leders stirbt. Daher verwendet der Designer aus tiefster Überzeugung ausschließlich Leder, das als Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie abfällt. Da dieses Thema von der Öffentlichkeit und auch der Presse oft ohne das erforderliche Tiefenwissen diskutiert wird, möchten wir als Experten hierzu Stellung nehmen.
Zuerst möchten wir erklären, dass ein Tier nicht „auch” für die Haut stirbt, sondern rein aus dem Grund der Fleischgewinnung. Dies kann jeder nachvollziehen, der sich den Vermarktungswert z. B. eines Lamms an der Fleischtheke errechnet. Dabei wird schnell klar, dass die Schlachtung des Tiers – auch ohne die Weiterverarbeitung der Haut – äußerst rentabel ist und zweifelsohne in jedem Fall praktiziert werden würde. Demzufolge rettet niemand Tiere, indem er kein Leder trägt. Anders verhält es sich z. B. bei Krokodilleder oder Pelz. Hier liegt der Wert natürlich ganz klar bei der Haut/dem Fell. Die Verwendung solcher Lederarten lehnt Stefan Eckert daher von ganzem Herzen ab.
Auf den Punkt gebracht ist die Weiterverarbeitung von Tierhäuten zu hochwertigen und lebenslang haltbaren Produkten, wie z. B. den Lederjacken von Stefan Eckert, ein Recycling im besten Sinne und ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz.